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Einfach besser Entscheiden
Über Jahrhunderte gingen Wirtschaftswissenschaftler davon aus, dass Menschen immer rational entscheiden. Bis in den 1970er-Jahren die ersten Kratzer in diesem Bild auftauchten und systematische Untersuchungen über Entscheidungsverzerrungen begannen. Heute ist der akademische Streit beigelegt und das Ergebnis klar:
Menschen entscheiden vorhersagbar irrational und verzerrt.
Dieses entscheidende Wissen wird in vielen Unternehmen jedoch noch kaum genutzt. Der Workshop vermittelt den aktuellen Stand der Forschung und zeigt, wie sich mit einfachen Maßnahmen wertvolle Wettbewerbsvorteile erzielen lassen.
Inhalt
Der Workshop gibt einen Überblick über die Grundlagen des Entscheidens und die häufigsten Denkfallen, in die Menschen evolutionsbedingt immer wieder tappen. Die Teilnehmer:innen lernen, wie uns Phänomene wie Anchoring, Priming und Framing beeinflussen und warum Verlustaversionen, Bestätigungs- und Verfügbarkeitsfehler immer wieder zu gravierenden Fehlentscheidungen führen. Sie gewinnen ein besseres Verständnis für ihr eigenes Entscheidungsverhalten und erfahren, wie sich fehlerträchtige Situationen frühzeitig vermeiden lassen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Optimierung von Entscheidungen: Dazu gehören die strukturierte Problemanalyse, die Gestaltung effektiver Entscheidungsprozesse und einfache Techniken, um die Qualität von Entscheidungen nachhaltig zu verbessern. Zudem lernen die Teilnehmer:innen, wie sie durch kleine Veränderungen Teams zu logischerem Denken anregen und so „Groupthink“ und Planungsfehler vermeiden können.
Der Workshop gibt auch Hilfestellung bei der Frage wann wir Expertenurteilen vertrauen können und wann wir uns besser auf unsere Intuition verlassen.
Unterlagen:
Die Teilnehmer:innen erhalten eine umfassende Dokumentation der Workshop-Inhalte und Übungen sowie eine Checkliste der wesentlichen vorgestellten Methoden.
Als Bonusmaterial erhalten alle Teilnehmer:innen eine über den Workshop hinausgehende Übersicht von Denkfehlern mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, um ein persönliches Stärken-Schwächen-Profil zu erarbeiten und die Workshop-Erkenntnisse individuell weiter zu vertiefen.
Perspektive:
Die Teilnehmer:innen verbessern ihre Fähigkeiten, Fehlinformationen zu erkennen und entwickeln mehr Souveränität im Umgang mit komplexen Entscheidungssituationen. Sie werden verstärkt als Meinungsführer wahrgenommen und sind in der Lage, beruflich wie privat neue Akzente zu setzen und ihr Umfeld zu inspirieren.
Inhalte im Detail
Einführung in unser Denken
Im Workshop werden die Grundlagen unseres Denkens in Form von „Zwei Systemen“ vorgestellt und den Begriffen Intuition, Bauchgefühl und Ratio gegenübergestellt. In den zwei Tagen wird immer wieder der Bezug hergestellt, wann wir unbewusst, wann wir besser bewusst rational entscheiden sollten.
Selbsterkenntnis
Jeder Mensch hat ein individuelles Profil, mit dem er seine Entscheidungen trifft und damit auch ein individuelles Muster welchen Verzerrungen er unterliegt. Daher zielt der Workshop stark auf das individuelle Erkennen der Entscheidungsmotive ab, um mit diesem Wissen die eigene Entscheidungsqualität weiter zu verbessern. Es werden ein paar simple Tricks vorgestellt, um die Unsicherheit über getroffene Entscheidungen zu reduzieren und um mehr Gelassenheit zu gewinnen.
Entscheidungsverzerrungen und Faustregeln
Einige der wichtigsten Verzerrungen werden im Workshop vermittelt und Maßnahmen diskutiert, mit denen die Teilnehmenden sich vor dem sogenannten Bias schützen können. Daneben werden auch typische Heuristiken (Faustregeln), die Menschen immer wieder anwenden, diskutiert. Es geht dabei stark um die Frage, wann diese tief verankerten Mechanismen sinnvoll sind und in welchen Situationen wir uns besser frei von ihnen machen.
Ziele und Motive
Es klingt merkwürdig, aber die meisten Menschen haben nachweislich Schwierigkeiten ihre Ziele und Motive zu benennen, die für sie selbst wichtig sind. Daher werden Fundamental- und Instrumentalziele vorgestellt und erarbeitet, wie sich damit viele Zielkonflikte verstehen und auflösen lassen. Damit verbessert sich die Qualität von Diskussionen und Entscheidungen nahezu automatisch.
Ideale Entscheidungen
Natürlich wird auch die „idealtypische Entscheidung“ vorgestellt – mit all ihren Limitationen. Denn ich kann die Wahl modischer Socken oder den Kauf eines Joghurts nicht mit einer ähnlichen Intensität bearbeiten wie die großen Fragen des Lebens: Ausbildung, Karriere, Partnerschaft. Auch hier geht es stark um die Ziele und die Anwendbarkeit von unbewussten Entscheidungen, sowie einfachen Maßnahmen schlechte Entscheidungen zu vermeiden.
Einzel- und Gruppenentscheidungen
Die Vor- und Nachteile von Einzel- und Gruppenentscheidungen werden ebenso vorgestellt wie die Vorbereitung dieser Entscheidungen. Auch hier geht es wieder, um einfache Methoden um die Entscheidungsqualität zu verbessern und Teams zu objektiveren Entscheidungen zu motivieren
Beeinflussung von Entscheidungen
Nachdem die individuellen Motive einer Entscheidung und der Verzerrungen bekannt sind, werden simple Techniken vermittelt, um die eigenen Überzeugungen bei Kollegen und Kolleginnen, Teams oder Vorgesetzten mithelfe der zugrundeliegenden Entscheidungspsychologie besser durchzusetzen.
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